KAIKUKAS WUNDERWELTEN – Naechst‘ generation

KAIKUKAS WUNDERWELTEN – nächst´ generation
(ein Clown wird nicht älter, vorher stirbt er)

Außer der Liebe nach den Kinder-Melodien der 70/80er steht die Aussage, dass nur der, der aufgibt, aufgegeben ist. Nur bedarf es oft der Hilfe anderer Menschen, das Lebensfeuer wieder zu entfachen. Und oft sind es die jungen Menschen die durch ihre Suche nach Vorbildern alte Menschen zu neuer Kraft verhelfen

Geschlossener Vorhang

Szenenbild hinter dem Vorhang: Dachboden, viele alte Koffer und Schachteln, Garderobenständer, unordentliche Ordnung aber nicht schlampig, typisch „auf die Seite geräumt“ um Wichtigerem Platz zu machen, Wäscheleinen quer über die Bühne mit Wäsche. Wäsche ist so, dass ein großes Leintuch die Möglichkeit eines Schattenspiels ergibt. So wirft eine Szene aus einem kleinen Nebenraum ihre Schatten auf dieses Betttuch.

Ein Mann, im Rollstuhl und Krücken an den Tisch gelehnt und 1 Mädchen (Tochter oder Krankenschwester), Tisch, 2 Sessel, Teekanne, Schalen, Zuckerdose, diverse Fläschchen. Eventuell ein Fensterrahmen. Die Gegenstände müssen so von hinten beleuchtet sein, dass man sie erkennt.

Drei junge Schauspieler, 2 Mädchen und ein Mann in ihren Kostümen kommen aus verschiedenen Richtungen aus dem Zuschauerraum.

Bühne im Dämmerlicht eventuell eine 12 Watt „russische“ Beleuchtung, sodass man nur Umrisse erkennt.
Im Laufe des Liedes postieren sich „die Drei“ in verschiedenen Bereichen des Dachbodens.

Dialog Ende.

Licht ganz wenig aufziehen.
„Die Drei“ erwachen aus ihren Positionen zum Leben und beginnen jede in ihrer unmittelbaren Umgebung mit schwachen Taschenlampen in dem Bodenkram herumzukramen.
Öffnen Koffer und räumen sie aus, spielen damit – neugierig „immer mehr herausholen in immer schnellerem Rhythmus“ – eine Räum-Crescendo.